Olcott (Mondkrater)

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Olcott
Apollo 16 - Aufnahme
Apollo 16 - Aufnahme
Olcott (Mond Äquatorregion)
Olcott (Mond Äquatorregion)
Position 20,57° N, 117,79° OKoordinaten: 20° 34′ 12″ N, 117° 47′ 24″ O
Durchmesser 80 km
Tiefe  m
Kartenblatt 47 (PDF)
Benannt nach William Tyler Olcott (1874–1936)
Benannt seit 1970
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

79.94

Olcott ist ein Einschlagkrater auf der Mondrückseite.

Der Krater liegt auf halben Wege zwischen dem Mare Moscoviense und dem Mare Marginis. In der Nähe finden sich Chang Heng im Westen, Deutsch und Polzunov in nordwestlicher Richtung sowie Kostinsky im Süden.

Der Krater zeigt praktisch keine Erosionsspuren durch spätere Einschläge, seine Auswürfe übderdecken ältere Krater im Osten und Süden. Spektrale Analysen zeigen mafische Minerale, die möglicherweise durch das Einschlagereignis an die Oberfläche befördert worden sind.[1] Olcott ist relativ jung und wird dem Eratosthenischen Zeitalter zugerechnet.[2]

Olcott mit seinen Nebenkratern

Olcott hat drei Nebenkrater:[3]

Liste der Nebenkrater von Olcott
Buchstabe Position Durchmesser Link
E 20,74° N, 119,73° O 59 km [1]
L 18,24° N, 118,59° O 33 km [2]
M 17,88° N, 117,56° O 47 km [3]

Der Krater wurde 1970 von der IAU offiziell nach dem US-amerikanischen Astronomen William Tyler Olcott benannt.[4]

Commons: Olcott (Mondkrater) – Sammlung von Bildern
  • Olcott im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS

Einzelnachweise

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  1. B. Shankar, G. R. Osinski, I. Antonenko, and L. L. Tornabene: Multispectral Analyses of Olcott Crater with Recent High Resolution Data (43rd Lunar and Planetary Science Conference). Lunar and Planetary Institute, abgerufen am 2. April 2024 (englisch).
  2. A. Losiak, T. Kohout, K. O’Sulllivan, K. Thaisen, S. Weider,: Lunar Impact Crater Database. Lunar and Planetary Institute, Mai 2011, abgerufen am 21. März 2024 (englisch).
  3. Olcott im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
  4. Elijah E. Cocks, Josiah C. Cocks: Who's Who on the Moon: A Biographical Dictionary of Lunar Nomenclature. Hrsg.: Tudor Publishers. 1995, ISBN 978-0-936389-27-1, S. 462 (englisch, archive.org – Kurzbiografie).