Don Crowley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Donald „Don“ V. Crowley (* 1. Dezember 1926[1] in Redlands, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Maler und Illustrator.

Crowley besuchte die Schule in Santa Ana und diente nach dem Abschluss der Highschool im Jahr 1944 zwei Jahre lang bei der US Merchant Marine und weitere zwei Jahre in der US Navy. Anschließend studierte er über das G. I. Bill am Art Center College of Design, wo er auch Betty Jane (kurz „B. J.“) Brown kennenlernte, die er 1953 im Jahr seines Abschlusses heiratete.[2]

Mit Betty Jane ging er nach New York City, wo beide gut 20 Jahre lang als kommerzielle Künstler tätig waren. 1954 wurde er Mitglied der Society of Illustrators.[3] Crowly arbeitete unter anderem sieben Jahre in den Cooper Studios. 1973 nahm Crowley auf Anraten der Künstler James Bama und Sam Winsom an einer Ausstellung in Tucson, Arizona, teil. 1974 verkauften die Crowleys ihr Haus in Connecticut und ließen sich endgültig in Tucson nieder, wo Crowley seither als freischaffender Künstler tätig ist.[4]

Crowley ist bekannt für seine hyperrealistischen Darstellungen von Wild-West- und Indianer-Motiven, von Stillleben bis hin zu Porträts. Modell standen ihm unter anderem westliche Apachen aus dem San Carlos Reservat. Erwähnenswert ist auch die Darstellung der fünf Schwestern Carmen Jean, Shanandoah „Shanan“ J., Georgetta „Jetta“ Jeanette (verh. Wood) und Dorena Martineau vom Stamm der Paiute (Kaibab Plateau), Töchter des Indianer- und Petroglypheforschers Douglas LaVan Martineau (1932–2000).[5][6][7] Mittlerweile arbeitet er mit der dritten Generation der Martineaus zusammen.[8]

Crowley gehört zur ursprünglich siebenköpfigen Künstlergruppe Tucson 7. 1994 wurde er in die Vereinigung Cowboy Artists of America (CAA) aufgenommen.[9] Seine Werke wurden bei Ausstellungen und in namhaften US-amerikanischen Galerien für Westernkunst gezeigt.

  • mit Don Hedgpeth: Desert Dreams, the Western Art of Don Crowley: The Western Art of Don Crowle. Greenwich Workshop, 2003, ISBN 978-0-86713-090-4

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Don Crowley, Cowboy Artists of America.
  2. Don Crowley (Memento vom 17. November 2015 im Internet Archive), Autry Museum of the American West.
  3. Don Crowley, ArtRev.com.
  4. Don Crowley (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive), High Noon Western Americana.
  5. Douglas LaVan Martineau; in: Miscellaneous Obituaries of Anthropologists (Memento des Originals vom 28. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.obitcentral.com, Obituary Central.
  6. Siehe hierzu auch Quellenangaben au Douglas LaVan Martineau (1932–2000).
  7. Douglas LaVan Martineau in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 13. Januar 2023.
  8. Biography, Don Crowley.
  9. A. Keith Brodkin: Tucson 7 Artists (Memento vom 12. September 2015 im Internet Archive), Dickinson Research Center, National Cowboy & Western Heritage Museum.