Cyberpsychologie

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Die Cyberpsychologie (auch Internetpsychologie, Computerpsychologie oder Webpsychologie) ist ein Teilgebiet der Medienpsychologie und befasst sich mit dem psychologischen Verhalten und Prozessen in digitalen Welten, im Besonderen mit dem Internet. Ein Unterpunkt ist die Computerspielpsychologie, die sich mit den psychologischen Prozessen und Auswirkungen von Computerspielen befasst.

Der Begriff wurde 1973 erstmals von K. L. Norman verwendet, als die erste grafische Benutzeroberfläche im Forschungszentrum in Palo Alto vorgestellt wurde. Die Umweltpsychologie wurde von dort auf die Welt des Cyberspaces erweitert.[1]

Mitte der 2010er-Jahre wurde Mary Aiken als Cyberpsychologin populär. Ihr Buch Cyberpsychologie (2016) wurde in verschiedenen Medien rezensiert.

  • Catarina Katzer(2016): Cyberpsychologie-Leben im Netz: Wie das Internet uns verändert. München: dtv.
  • Mary Aiken: The Cyber Effect: A Pioneering Cyberpsychologist Explains How Human Behavior Changes Online. (2016) Spiegel & Grau. ISBN 978-0-8129-9785-9
  • Wallace, P. M. (1998). The Psychology of the Internet. Cambridge: Cambridge University Press. ISBN 978-0-521-79709-2
  • Whittle, D. B. (1997). Cyberspace: The human dimension. New York: W.H. Freeman. ISBN 978-0-7167-8311-4

Einzelnachweise

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  1. Antje Flade: Third Places – reale Inseln in der virtuellen Welt: Ausflüge in die Cyberpsychologie. Springer, 2017, ISBN 978-3-658-09687-8, S. 45.